Das ist schöne britische Buchcomedy. Ince witzelt über exzessives Bücherkaufen und -schleppen als Sport, der ihm Muskeln beschert, uralte Werbematerialien, die er auf Buchhandlungstoiletten entdeckt und studiert, seine Strategien, Impulsbücherkäufe vor seiner Frau zu verstecken…
Anders als in Torsten Woywods Reiseberichten, die sich fast lexikalisch lesen, erfährt man hier über die Buchhandlungen von Oxford bis Wigtown, Edinburgh. bis London, aber auch im Kleinstädten wenig bis nichts. Der Autor zählt oft nur auf, welche kuriosen Schmöker er sich dort gekauft hat und schweift dann meist unterhaltsam ab.
Fast könnte man den Eindruck haben, er hätte sie gar nicht besucht. Hat er aber natürlich. Wahrscheinlich hat er nur den Entschluss, über sie zu schreiben, Entchen der getroffen und musste sich dann auf seine Erinnerung verlassen. Ganz nette Unterhaltung, aber kein Muss für Bibliophile.
