Montag, 2. Februar 2026

Leonie Swann: Glennkill


Ich bin aus dem Buch von 2005 nicht schlau geworden. Ja, es ist der Versuch, das Leben in einer Schafherde poetisch in einem Krimi aus Sicht der Schafe darzustellen.

Ja, Schafe sind in ihrer Beweglichkeit höchst eingeschränkt, nutzen weder Werkzeuge noch Medien. Dafür können sie gut riechen und sich auf ihre Sinne verlassen. Sie haben überhaupt nur sehr wenige Bedürfnisse, und ob es ihnen überhaupt ein Bedürfnis ist, zu erfahren, wer ihren Schäfer George umgebracht hat, wird von verschiedensten Schafen der Herde immer wieder bezweifelt. Und so bezweifle ich, dass das eine gute Krimiidee war.

Letztlich kommt keine wirklich spannende Krimihandlung zustande. Ist ja auch egal. Hauptsache Gras. Zäh. Mäh.

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